Island: Entdecke die schönsten Naturspektakel der Zauberinsel

Aktive Vulkane, tosende Wasserfälle, beeindruckende Nordlichter: Island ist bekannt für unzählige, bemerkenswert schöne Naturschauspiele. Die unglaublich malerische Landschaft versetzt Reisende aus aller Welt in großes Staunen. Hier erfährst du mehr über die absolut schönsten Naturphänomene, die die faszinierende Insel im Nordatlantik zu bieten hat.

Nordlichter – Farbenvielfalt am Himmel

Grünes Nordlicht auf Island
Die Nordlichter zu beobachten ist ein unvergessliches Erlebnis.

Planst du eine Islandreise in der dunklen Jahreszeit – von Anfang September bis Ende April – ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass du das Naturphänomen der Nordlichter zu Gesicht bekommst. Ein physikalischer Prozess lässt den dunklen Himmel in allen erdenklichen Farben erstrahlen.

Aufgrund seiner geografischen Lage ist Island das perfekte Reiseziel, um Nordlichter zu beobachten. Startest du deinen Aufenthalt in der Hauptstadt Reykjavík, bietet sich der Leuchtturm Grótta auf der Halbinsel Seltjarnarnes dafür an. Andernfalls sind geführte Touren mit erfahrenen Guides der wohl einfachste Weg die bunten Streifen am Himmel zu bestaunen.

Seljalandsfoss – beeindruckender Wasserfall

Insbesondere an der Südküste Islands gibt es sehr viele Wasserfälle zum Bestaunen. Der wohl schönste ist der Wasserfall Seljalandsfoss, der mehr als 66 Meter von einer hohen Klippe in einen kleinen See stürzt. Er zählt zu den wenigen Wasserfällen, bei denen man sich seinen Weg hinter den Wasservorhang bahnen kann. Besonders beeindruckend ist der Seljalandsfoss im Schein der Mitternachtssonne.

Geysir Strokkur – ein natürlicher Springbrunnen

Der Geysir Strokku bricht aus.
Der Strokku ist Islands größter Geysir. © beketoff – stock.adobe.com

Kein anderes Naturphänomen wird so häufig mit Island in Verbindung gebracht wie der Geysir. Es handelt sich um eine Wassersäule, die in Richtung Himmel schießt und danach wieder in sich zusammenfällt.

Strokkur – zu Deutsch „Butterfass“ – ist der aktivste Geysir in ganz Island: Er bricht alle 4-10 Minuten aus und erreicht dabei eine Wasserhöhe von bis zu 20 Metern. Der allseits bekannte Geysir ist ein beliebter Stopp auf der Reiseroute des Goldenen Rings im Süden und Südwesten Islands.

Eyjafjallajökull – Islands berühmtester Vulkan

Seit seinem folgenreichen Ausbruch im Jahr 2010 ist der Vulkan Eyjafjallajökull das wohl mit Abstand bekannteste Wahrzeichen Islands. Dieser Vulkan mit dem äußerst schwer auszusprechenden Namen befindet sich im Süden Islands zwischen Skógafoss und Mýrdalsjökull.

Tipp: Wandere doch von Reykjavík auf dem Fimmvörðuháls-Pfad zur 2010-Ausbruchsstelle des „Insel-Berg-Gletschers“. Allerdings sollte der Eyjafjallajökull-Gletscher nur von erfahrenen Wanderern und mit einem Guide bestiegen werden.

Auf einer Reise durch Island gibt es unendlich viel zu entdecken. Die Zauberinsel im Nordatlantik erwartet ihre Besucher mit einer Vielzahl von beeindruckenden und geheimnisvollen Naturschauspielen. Island ist nicht nur ein Paradies für Geografen, Biologen und Fotografiebegeisterte: Mit ihrer ganz speziellen Magie zieht die Insel jeden Reisenden in ihren Bann.