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Fahrradreise: Weshalb ein Fahrradanhänger der ideale Begleiter ist

Sie planen Ihre erste Fahrradreise über einen längeren Zeitraum und beim Betrachten Ihrer Packliste wird Ihnen ganz schwindelig? Dann sollten Sie sich schnell überlegen, worauf Sie am ehesten verzichten können und wie Sie Ihren ganzen Krimskrams überhaupt transportieren wollen. Neben klassischen Fahrradtaschen haben Sie nämlich auch die Möglichkeit auf einen praktischen und vor allem geräumigen Fahrradanhänger zurückzugreifen.

Der ideale Fahrradanhänger für ausgedehnte Touren

Wenn Sie mit Kind reisen sollten, dann greifen Sie idealerweise auf einen Kinderfahrradanhänger zurück. Hier haben Sie die Wahl zwischen einem Ein- oder Zweisitzer. Der Vorteil des Zweisitzers liegt auf der Hand: neben ausreichend Platz für den Nachwuchs, bleibt Ihnen auch noch jede Menge Stauraum für Ihr Gepäck. Das sollte ein guter Kinderfahrradanhänger unter anderem „können“:

  • Ein Anhänger fürs Kind bzw. Baby braucht eine gute Federung, insbesondere dann, wenn Sie auf holprigen Pisten unterwegs sind.
  • Bei unwegsamen Verhältnissen empfiehlt sich außerdem ein geringerer Reifendruck.
  • Ausreichend Stauraum erspart Ihnen sperrige Gepäcktaschen.
  • Beim Transport eines Babys setzen Sie am besten auf eine Hängematte, denn diese federt wesentlich besser als beispielsweise eine Babyschale.

Reisen Sie ohne Kind? Lösung: Lastenanhänger

Wer ohne Kind unterwegs ist, der hat ebenfalls eine praktische Alternative, nämlich einen Fahrradlastenanhänger. Hier gibt es verschiedenen Varianten, von einspurig bis mehrspurig, mit mehr oder weniger Volumen an Stauraum.

Ein Lastenanhänger sollte idealerweise folgende Kriterien erfüllen:

  • Am besten Sie investieren in ein Modell, das Sie auch im Alltag zum Einkaufen verwenden können.
  • Kaufen Sie ein Produkt, dass sich möglichst klein falten lässt. Das ist besonders praktisch zum Verstauen im Winter oder wenn Sie mit Auto und Fahrrad unterwegs sind.
  • Das Eigengewicht sollte möglichst gering sein.
  • Achten Sie auch hier auf eine gute Federung.
  • Überlegen Sie sich, wie viel Platz Sie benötigen.
  • Achten Sie darauf, dass der Anhänger über eine wasserdichte Abdichtung verfügt.
  • Checken Sie genau, ob die Kupplung mit Ihrem Fahrrad kompatibel Am besten Sie setzen auf eine Universalkupplung, die auch für andere Fahrräder passt!
  • Schauen Sie sich genau an wie es mit der Wendigkeit des Anhängers Hier wollen Sie logischerweise möglichst enge Radien fahren können.

Bedenken Sie, dass wenn Sie auf einen einspurigen Lastenanhänger setzen, dieser für den Alltag weniger gut zu gebrauchen ist. Für die Radreise bietet er auf der anderen Seite zahlreiche überzeugende Vorteile. Sie sollten also vorab genau abwägen, ob Sie den Anhänger auch im Alltag einsetzen wollen.

Ein Lastenanhänger kann Ihnen auf Reisen jede Menge Vorteile bieten. Zum einen bleibt Ihre Fracht trocken und Sie verfügen auf der anderen Seite über viel mehr Platz als dies beispielsweise bei gewöhnlichen Fahrradtaschen der Fall ist. Wer besonders viel Platz benötigt, der kann natürlich auf beide Varianten setzen. Sollten Sie mit Kind reisen wäre ein Zweisitzer ideal. Wichtig ist jedoch, dass Sie Ihr Kind ausreichend vor der Ladung absichern. Abgesehen davon ist es natürlich umso wichtiger, dass Sie Ihr eigenes Fahrverhalten beim Fahren mit Kind anpassen und Ihrem Sprössling zuliebe des Öfteren Pausen einlegen. Eine Fahrt im Anhänger ist nämlich vor allem für kleine Kinder eine größere Belastung für den Rücken, als man zunächst glauben würde.