Fahrradanhänger reisen Baby

Baby & Fahrradurlaub: 5 Tipps für einen entspannten Radurlaub

Viele Eltern stellen sich Fahrradurlaube mit Kind wie den reinsten Horrortrip vor: Die Kinder schreien, und selbst ist man müde und fertig mit den Nerven. Doch das muss nicht sein. Mit ein paar Tipps kann der Fahrradurlaub mit Baby sogar richtig erholsam werden. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann lesen Sie hier unseren kleinen Ratgeber.

#1: Der richtige Anhänger

Alles steht und fällt mit dem richtigen Fahrradanhänger. Nehmen Sie Ihr Baby zum Kauf in den Fachhandel mit, damit es selbst testen kann, ob es sich darin wohlfühlt, oder nicht. Drehen Sie auch mal eine Runde damit, um sich vollkommen sicher zu sein.

Wenn Ihr Baby zum Schreien beginnt, sobald Sie es hineinsetzen, wird Ihr Urlaub wahrscheinlich auch nicht viel ruhiger werden. Neben dem perfekten Komfort sollte der Anhänger folgende Kriterien erfüllen:

  • Sie sollten eine Babyschale oder eine Hängematte darin anbringen können, wenn Sie ein Baby transportieren möchten, das noch nicht aufrecht sitzen kann.
  • Der Anhänger sollte wertig und gut verarbeitet
  • Achten Sie auf eventuelle Gütesiegel, wie das TÜV- oder das GS-Zeichen!
  • Hochwertige Federungen sind gerade für die empfindlichen Wirbelsäulen von Babys essenziell – sie fangen Stöße perfekt auf und schonen damit den Rücken Ihrer Kleinen.
  • Achten Sie auf ein geringes Gewicht des Anhängers, damit Sie ihn auch gut ziehen können. Auch Sie sollten sich mit Ihrer Wahl wohlfühlen.
  • Wählen Sie den Anhänger so, dass er zu ihrer bevorzugten Strecke passt: Wenn Sie nur auf asphaltierten, flachen Wegen fahren möchten, brauchen Sie kein High-Tech-Teil. Hier ist es wichtiger, dass er leicht und schmal ist und sich gut ziehen lässt. Wenn Sie hingegen Fahrten ins hügelige Gebirge wagen wollen, sollten Sie ein bisschen mehr für die Federung ausgeben.

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#2: Die passende Ausstattung

Babys haben besondere Ansprüche, da sie noch sehr empfindlich sind, vor allem, wenn es zu Stößen kommt. Daher ist eine Hängematte ideal. Diese schwebt frei im Anhänger und sorgt für einen zusätzlichen Federungseffekt, der dem Rücken Ihres Babys zugutekommt.

#3: Achtsamer Fahrstil

Letztendlich steht und fällt Alles mit Ihrem Fahrverhalten. Fahren Sie nicht zu schnell, auch wenn es einladend wirkt, den Berg hinunter zu düsen. Wenn Sie abbiegen wollen, stellen Sie sicher, dass eventuelle Autos weit genug weg sind, damit Sie viel Zeit zum Kurvenfahren haben. Expertentipp: Haben Sie eine unzureichende Federung, reduzieren Sie bzw. optimieren Sie den Luftdruck in den Reifen!

#4: Schaffen Sie eine gute Atmosphäre

Damit ist gemeint, dass sich Ihr Baby so wohl wie möglich im Anhänger fühlt. Legen Sie ein Spielzeug, das Lieblingskuscheltier oder eine Schmusedecke zu Ihrem Kleinen dazu. Alternativ kann auch ein kleines Radio mit entspannender Musik helfen.

#5: Machen Sie Pausen

Legen Sie regelmäßig eine Pause ein. Da Ihr Kind relativ starr im Anhänger sitzt und wenig Möglichkeiten hat, sich zu bewegen, sollte es sich immer wieder mal ausstrecken können. Geben Sie ihm etwas zu essen und zu trinken. Aber auch Sie haben das Recht auf eine Pause: Wenn Sie zu zweit unterwegs sind, wechseln Sie sich auch mal mit dem Ziehen ab.

Ein Radurlaub mit Baby muss nicht stressig sein, es bedarf nur der richtigen Vorbereitung. Nehmen Sie sich genügend Zeit, einen Anhänger zu finden, den sowohl Sie, als auch Ihr Baby mögen. Planen Sie gut voraus. Dann steht dem entspannenden Radurlaub nichts mehr im Wege.